tortugitas...

Nach einer Woche im absolut abgelegenen HAWAII (schoen der Name,gell!!)


in Guatemala bin ich jetzt wieder hier in der "Stadt" in Antigua - aber das war so etwa die schoenste Woche die man sich vorstellen kann...das erste Wochenende haben wir noch in Monterrico verbracht, hier kommen die Einheimischen am Wochenende her trotzdem ein Miniort mit ein paar kleinen Hotels fuer die allerdings einer DER Urlaubsorte...haben in einer Hospedaje gewohnt, unter Moskitonetzen gechillt und gelesen und uns versucht vor den verrueckten einheimischen in sicherheit zu bringen, ohne schloss  an der tuer allerdings war das eher schwer und  so wurden wir etwa alle halbe stunde von irgendeinem  verrueckten menschen geweckt der uns zum parttymachen ueberreden wollte ...

Zwei CAMIONETAS...sehen schoen aus aber riechen dafuer gaaaaaaanz ekelhaft

Und am Montag gings dann weiter - durch einen Fluss der eigentlich eine Strasse sein sollte aber nach dem verregnten Wochenende war davon nicht mehr viel uebrig...aber vom regen zum glueck auch nicht mehr ab Montag hatten wir nur noch ganz viel Sonnenschein und Sternenklare Vollmondnaechte...

Das Dorf ist ziemlich von der Welt abgeschnitten - es gibt zwar einen kleinen Laden aber sonst nicht viel - das meiste waechst sowieso im Garten und ansonsten kommt ab und zu mal ein Auto vorbeigefahren, beladen mit irgendwelchen leckeren Fruechten oder was auch immer man sich vorstellen kann...

Das hier war noch in Monterrico da gab es noch normale Strassen... 

zwei kleine maedels die hier wohnen haben mir mal eine stunde lang alle moeglichen arten von verruckten fruechten und pflanzen gezeigt die man sich vorstellen kann - und ich musste alles probieren seeeeeeehr verrueckte geschmaecker waren dass ich hoffe mal die wussten wovon sie geredet haben ja ab und zu mal ein bischen handyempfang, tausend palmen und doppeltsoviel kokosnuesse (grade so zum essen und trinken wenn man appetit hat...), keine Internet, genausoviele Haengematten wie einwohner, dreihundertmal so viel SANCULOS (Moskitos), schwarzer Sand, wilde Hunde und wilde Schweine, viele kleine bunte boote mit denen man durch den mangrovensumpf fahren kann, wobei der name taeuscht man faehrt durch einen maerchenwald aus diesen riesen Mangroven mit sooooo vielen verschiedenen Voegeln und Krebsen die auf den Baeumen leben und das schwarze wasser glitzert und als ich mal versucht habe eines dieser bootchen zu steuern hat es sich leider nur im Kreis gedreht glaub da brauch ich noch ein bischen uebung

Ja und dann war da natuerlich das Projekt bei dem ich mitgeholfen habe - wir sind jede Nacht ein paar stunden den pechschwarzen strand entlang gelaufen und haben versucht, die schildkroeten, die hier gerade eier legen, vor den einheimieschen zu finden (die kriegen fuer die eier naemlich nen ganzen batzen geld) um die eier dann auszugraben, mitzunehmen und in unserem park dann wieder einzugraben


damit sie dann sicher schluepfen koennen (ihr koennt euch gar nicht vorstellen was hier nachts am strand los ist...) und die ganzen winzigkleinen minischildkroeten dann ins meer freizulassen...


Es war einfach unbeschreiblich sowas mal zu erleben, die Schildkroeten und auch das ganze Leben dort, die Menschen kennenzulernen und zu sehen wie man hier wirklich lebt, die Jugendlichen barfuss auf dem basketballplatz aber trotzdem voll bei der sache und mit soviel Freude und Lachen und das ganze Dorf scheint sich da jeden Tag zu treffen um Basketball zu spielen und da zu sitzen und einfach zu reden und den neuesten Klatsch auszutauschen...
Und die Gastfamilie die einfach superlieb zu uns war, zwei Haengematten extra fuer uns damit wir unsvon den schlaflosen Naechten am Strand erholen koennen und die Mami die sooo viel gelacht hat den ganzen Tag auch immer wenn sie uns mal wieder nicht verstanden hat oder wir sie und die mich superlieb gesund gepflegt hat nachdem es mich dann auch mal erwichst hat mit Magenproblemen und allem...es war so traurig am Sonntag wieder zu gehen wobei das auch fst nicht geklappt haette nachdem der Bus hier mal kommt, mal nicht, ganz wie er lust hat und er an diesem sonntag wohl keine lust hatte ... aber zum glueck gibt es pickups und so haben wir es (LEIDER?!?) doch noch geschafft...

Das ist die Familie oder zumidest ein Teil davon eigentich hat die komplette Familie in einem Haeuserhaufen gewohtn und jeder hat irgendwie in jedem Haus gewohnt und wir sind beinahe verzweifelt bei dem Versuch die ganze Verwandaschaft irgendwie zu erkennen und auseinanderzuhalten

31.10.07 00:20

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